Gyroslovers
Doris & Markus gehen griechisch essen


SPAICHINGEN - Dreifaltigkeitsberg

Sommer, Sonne, Cabrio-Zeit! Selten hat sich ein Auto ohne Dach so gelohnt wie dieses Jahr (2026), auch wenn es wohl als der heißeste Sommer seit der Wetteraufzeichnung in die Geschichte der Meteorologie eingehen wird. Aber ich hatte das schöne Wetter genutzt, um auch die Gegend am westlichen Rand der schwäbischen Alb ein wenig zu erkunden. Nach einigen Stunden Fahrt, ein Bier in einer Landgasstätte landete ich schließlich auf dem Dreifaltigkeitsberg oberhalb von Spaichingen. Von hier aus hat man nicht nur einen wunderschönen Blick auf die umliegenden Ortschaften, neuerdings hat sich dort auch ein Grieche niedergelassen. Als habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden und die Gelegenheit beim Schopf ergriffen. Obwohl ich gewöhnlich bei hohen Temperaturen nicht so hungrig bin (nicht mal nach griechischem Essen) hatte ich mir aus der reichhaltigen Speisekarte drei Vorspeisen auserwählt. Eine Portion Tzatziki als DER Klassiker der griechischen Küche, einen Teller mit Oliven und Peperoni sowie noch als warme Komponente die gegrillten Peperoni. Übrigens hat das Restaurant keinen griechischen oder griechisch klingenden Namen, sondern nennt sich schlicht „Gaststätte am Dreifaltigkeitsberg“. Schon nach kurzer Zeit kamen die gewünschten Speisen, die sich dann etwas außergewöhnlich erwiesen. Wobei auf den Bildern zu erkennen ist, dass hier die Farbe „grün“ doch schon sehr dominiert.
Wer bei den gegrillten Peperoni die übliche Portionsgröße erwartet, erlebt eine kleine aber dennoch gut schmeckende Überraschung! Die Peperoni waren gut gewürzt und wichen in ihrer Größe doch sehr stark vom Durchschnitt ab. Lediglich die Peperoni mit den Oliven erwiesen sich in der gewohnten Größe. Hier hätte ich mir neben den grünen Oliven auch einige Kalamita-Oliven gewünscht. Dafür entschädigte das Tzatziki, denn es hatte diesen gewissen „Bumms“ an Knoblauch, den ich mir auch immer sehr wünsche. Alles in allem ein würdiger Abschluss eines schönen Tagesausflugs. Nur bei dem „doppelten Ouzo mit Eis“ muss noch ein wenig nachgeschärft werden, denn statt einem Glas mit doppelter Füllmenge und zwei bis drei Eiswürfel bekam ich jedes Mal zwei Gläser mit zwar gut gekühltem Inhalt, die Eiswürfel musste ich dennoch immer wieder nachbestellen. Nun gut, bis zu meinem nächsten Besuch, bei dem ich auch mal das eine oder andere Hauptgericht bestellen werde, ist dieser Mangel sicherlich beseitigt…